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Children of the Dead by Elfriede Jelinek translated by Gitta Honegger Buy the book here : https://mitpressbookstore.mit.edu/book/9780300142150 Part 1 Dustin Illingworth https://www.dustinillingworth.com/ Other books mentioned - The Obscene Bird of Night - Jose Donoso Adam Erlich Sachs - Gretel and the Great War Paul Celan And The Trans-Tibetan Angel Yoko Tawada Mauro Javier Cardenas - American Abductions Herscht 07769 https://www.ndbooks.com/book/herscht-07769/ Part 2 Gitta Honegger Gateway books/authors Albert Camus Simone de Beauvoir Arundhati Roy Colson Whitehead - Harlem Shuffle, Underground Railway James - Percival Everett Thomas Bernhard - Correction Wittgenstein Mark Twain - The Awful German Language https://faculty.georgetown.edu/jod/texts/twain.german.html Desert Island books Thomas Bernhard - Correction Toni Morrison - Beloved Louise Erdrich
"Frauen sind ja gewöhnt, sich jeder Macht zu enthalten" - die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek spricht über die Stellung der Frauenliteratur.Elfriede Jelinek wurde 1946 in Mürzzuschlag in der Steiermark geboren. Ihre Kindheit und Jugend wurden durch das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter geprägt. Nach der Schule studierte sie Klavier und Komposition sowie Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. 1967 erschien ihr erster Gedichtband "Lisas Schatten". Jelinek zählt zu den meistbeachteten deutschsprachigen Gegenwartsautoren. Sie schreibt Lyrik, Prosa, Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher (u.a. "Die Klavierspielerin" '83, "Burgtheater" '85, "Die Kinder der Toten" '95). Ihre Arbeiten zeichnen sich durch bissige Analysen zu den Themen Sexualität, Gewalt und Macht aus und thematisieren immer wieder die gesellschaftliche Benachteiligung der Frau und deren private Unterdrückung durch den Mann. In Österreich wurde Jelinek jahrelang weitgehend ignoriert, während sie in Deutschland früh Anerkennung fand. Für viele überraschend, erhielt Elfriede Jelinek 2004 den Nobelpreis für Literatur. Die Schwedische Akademie der Wissenschaften würdigte dabei ihre "einzigartige sprachliche Leidenschaft". Die öffentlichkeitsscheue Jelinek konnte den Preis aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst entgegennehmen und übermittelte ihre Dankesrede als Videobotschaft. In einem Interview der Deutschen Welle anlässlich der Verleihung des Georg-Büchner-Preises spricht Elfriede Jelinek über ihre literarische Arbeit.