host of The So-called Present
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Follow Nina Pauer— it's freeWas passiert, wenn KI nicht mehr nur Texte zusammenfasst, sondern als psychologischer Lebensbegleiter auftaucht – als Gesprächspartner, Beruhigungsmaschine, Spiegel, Ersatzfreund, Minitherapeut to go? Nina Pauer gesteht, warum sie lieber "Hallo" in ein Chatfenster tippt, als noch einmal vier Minuten in Instagram-Clips zu versinken – und wie sich das sauberer, ruhiger, sogar selbstermächtigender anfühlen kann. Ijoma Mangold schwärmt von Claude wie von einem klugen Buch, das zurückspricht: elegant, klar, literaturfähig. Und Lars Weisbrod? Er ist der Spalter – mit einer fast pathologischen Abneigung gegen die höfliche Willfährigkeit der Maschine. Wer sich von Social Media schon einmal "zerstört" fühlte, fragt nicht neugierig nach dem nächsten Silicon-Valley-Geschenk. Ist das, was wir da führen, überhaupt ein Gespräch? Oder eher eine Simulation von Reziprozität – ein Programm, das per Design nicht widersprechen darf, weil es gefallen, binden, monetarisieren soll? Ist KI die ultimative Schmeichelmaschine, die uns so präzise spiegelt, dass es schon peinlich wird ("Bin ich wirklich so leicht zu haben?") – oder erfüllt sie, wie Bücher es immer getan haben, eine alte Kulturtechnik der Selbsterkenntnis, nur eben turbo-beschleunigt? Ijoma Mangold wirft die provokante These in den Raum: Bücher als Small Language Models – und KI als Weltbibliothek, die deine Suchbewegungen abkürzt. Lars Weisbrod hält dagegen: Genau der Widerstand, das Unbequeme, das "Nein" mache Kunst und Denken aus. Und Nina entdeckt in der KI etwas, das gleichzeitig tröstet und verstört: eine entgrenzte Mütterlichkeit, Hypervalidierung fürs überreizte Nervensystem, Beruhigung statt Vertiefung – "posttherapeutisch" eben. Wenn die Maschine immer verfügbar ist, was bleibt dann knapp – und damit kostbar? Körper, Wald, Knien zum Gebet in der Kirchenbank? In dieser Folge der Sogenannten Gegenwart wird gestritten, gespiegelt, getröstet und widersprochen. Genau das, was die KI (noch) nicht kann. Was sie hingegen schon sehr gut kann: den Inhalt einer Podcastfolge zusammenfassen – weshalb wir für diesen Text auf ihre Dienste zurückgegriffen haben. Sie erreichen das Team unter gegenwart@zeit.de . Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwar t , auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hie r . [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER . [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen . Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT . Hier geht's zum Angebot .
Kranksein ist mal wieder politisch. Wer mit Erkältung zu Hause bleibt, schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland, finden Konservative. Und warum wird unser Gesundheitssystem jedes Jahr noch ein bisschen teurer? Und wer ist eigentlich wirklich krank, und wer tut nur so? Vielleicht lassen sich solche Fragen am besten dort klären, wo es den Leuten unzweifelhaft nicht so gut geht – in der Notaufnahme. “The Pitt” heißt eine neue, preisgekrönte amerikanische Fernsehserie, die jetzt auch in Deutschland zu sehen ist: Sie erzählt aus dem überfüllten "emergency room" eines Krankenhauses in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania. Zwischen Traumacenter und Triageraum schauen wir dem Ärzteteam um Dr. Michael “Robby” Robinavitch zu, wie sie intubieren, aufschneiden, blutungsstillende Ballons aufpumpen – und auch sonst alles Menschenmögliche tun, um die versehrten Patienten wenigstens so weit zu stabilisieren, bis irgendwo anders im Krankenhaus hoffentlich ein Bett frei wird. Für die Krankenhausserienfans Nina Pauer und Lars Weisbrod ist das genau der richtige Stoff: In der neuen Folge des Feuilletonpodcasts sprechen die beiden über “The Pitt” und die Ästhetik der Notaufnahme. Warum ist dieser Arbeitsplatz jetzt wieder der Serienschauplatz der Stunde? Geht es um “competence porn”? Um die Zurschaustellung von absoluter Konzentrationsfähigkeit, die die Zuschauer in ihrem eigenen Leben gar nicht mehr aufbringen können? Außerdem stellen Nina und Lars fest: Man kann aus der Seriennotaufnahme sogar etwas fürs eigene Leben außerhalb des Krankenhauses lernen. Wie man schlechte Nachrichten überbringt, zum Beispiel. Und wie man sich richtig verabschiedet. Sie erreichen das Team unter gegenwart@zeit.de. Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwar t , auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hie r . [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER . [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen . Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT . Hier geht's zum Angebot .
Butter selber machen, Kakaobohnen mahlen, die Kinder und den Mann mit Köstlichkeiten aus der Küche verwöhnen, ganz wie früher mit Schürze und Kochlöffel - so kennen wir Tradwives von Social Media. Zusammen beten, zusammenbleiben. Als sehr erfolgreiche Nische des Influencerinnentums wurde ihr plakatives Ausstellen traditioneller Rollen im Haushalt und bei der Kinderbetreuung bislang vor allem als provokante, für viele aber auch schillernde Skurrilität abgehandelt. Doch stimmt das überhaupt noch? Sind die neuen Hausfrauen nicht längst zu einer wirklichen politischen Bewegung geworden, in den USA, und womöglich auch hier in Europa? Wieso gibt es eigentlich keine erfolgreichen Entwürfe für glückliche Care-Arbeit von links? Und was sagen die extrem abwehrenden Reaktionen auf Tradwives über unsere Gegenwart aus, in der Kinder oft primär als extreme Last erscheinen, die zum "Eltern-Burn-out" führt? Diesen Fragen und einem aktuellen Roman zum Thema, Heimat von Hannah Lühmann, widmen sich Nina Pauer und Ijoma Mangold in der neuen Folge des Feuilleton-Podcasts "Die sogenannte Gegenwart". Sie erreichen das Team unter gegenwart@zeit.de . SHOWNOTES Hannah Lühmann: Heimat. Roman. Hanser Blau, 2025, 22 Euro. ZDF-Doku: USA extrem: Tradwives - Sittsam, hübsch, perfekt ZDF-Doku: Tradwives ZEIT Artikel über Eltern Burn-Out : Warum sind Eltern hier so gestresst? ZEIT Artikel von Nina Pauer über die innere Hausfrau Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwar t , auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hie r . [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER . [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen . Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT . Hier geht's zum Angebot .
Die Weltlage ist schrecklich, der Alltag stressig? Vielleicht mal als Achtsamkeitsübung einen Lego-Blumenstrauß zusammenbauen! Oder gleich die Winkelgasse von Harry Potter , aus 5.544 Lego-Teilen für rund 450 Euro, weil man sich da so schön zurücksehnen kann in die Kindheitswelt der Achtzigerjahre, als die noch in Ordnung schien? Früher waren dänische Klemmbausteine das Material, aus dem Kinder ihre Piratenschiffe und Polizeistationen zusammensetzten, heute verkauft Lego mehr als nur pädagogisch wertvolles Spielzeug – viele Produkte richten sich inzwischen ganz ausdrücklich an Erwachsene. Lego soll die analoge Entgiftungskur zur digitalen Überforderung sein. Der Lego-Influencer Thomas Panke, genannt Held der Steine, hat sich als Erwachsener aus Lego sogar eine erfolgreiche Karriere zusammengebastelt. “Serious play” heißt die Methode, die Lego anbietet, wenn in Unternehmen das kreative Denken gefördert werden soll. Welches Geheimnis verbirgt sich in diesen Steinen, dass sie uns heute als Coping-Strategie gegen die Zumutungen der Gegenwart erscheinen? Warum beruhigt es uns so, wenn alles schön eckig ist? Diesen und anderen Fragen gehen Nina Pauer und Lars Weisbrod nach in der neuen Folge des Feuilleton-Podcasts Die sogenannte Gegenwart . Sie erreichen das Team unter gegenwart@zeit.de . SHOWNOTES Karten für die Live-Aufzeichnung in Hamburg mit Nina Pauer, Ijoma Mangold und Lars Weisbrod Weitere Live-Termine: ZEIT Podcast-Tour 2025 "Die ewige Steinzeit" von Lars Weisbrod über den Lego-Film aus dem Jahr 2014. Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwar t , auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hie r . [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER . [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen . Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT . Hier geht's zum Angebot .
Resonanz auf "Die sogenannte Gegenwart" vom 21.04.2025 In dieser Episode von Resonanz und Replik nehmen Steffi und Micha den Podcast „Die sogenannte Gegenwart“ unter die Lupe, der von Ijoma Mangold und Nina Pauer moderiert wird. Im Mittelpunkt steht die Frage: "Müssen wir uns Amerika aus dem Herzen reißen?" Die beiden diskutieren die unterschiedlichen Perspektiven der Moderatoren auf die USA als Sehnsuchtsort der Deutschen und beleuchten die kulturellen und sozialen Unterschiede, die sich aus ihren jeweiligen Erfahrungen ergeben. Steffi und Micha reflektieren über die Themen, die in der Episode behandelt werden, darunter der Einfluss von J. D. Vances Buch „Hillbilly Elegy“ und die persönlichen Erlebnisse von Nina Pauer während ihres Aufenthalts in den USA. Sie diskutieren die Herausforderungen und Wahrnehmungen, die mit der amerikanischen Kultur verbunden sind, und wie sich diese im Laufe der Zeit verändert haben. Die Episode bietet nicht nur eine kritische Auseinandersetzung mit den USA, sondern auch tiefere Einblicke in die Soziologie und Psychologie mit der sich der Podcasts "Die sogenannte Gegewart"auseinandersetzt. Instagram: Resonanz und Replik Resonanz: feedback@resonanz-replik.de Redaktion und Produktion: Eufoniker © Eufoniker Audioproduktion, Hamburg Quellen Foto: United States Congress https://www.zeit.de/serie/die-sogenannte-gegenwart
Seit Donald Trump wieder ins Weiße Haus eingezogen ist, haben sich die USA rasend schnell verändert und nehmen immer mehr autokratische Züge an. Ist das noch das "land of the free", zu dem nach dem Zweiten Weltkrieg so viele Deutsche gepilgert sind? Jenes Land, das uns popkulturell geprägt hat wie kein anderes und unsere Sehnsucht nach Weite und Zukunft befriedigt hat? Oder müssen wir uns unsere USA-Liebe jetzt aus dem Herzen reißen wegen ideologischer Inkompatibilität? Trumps Wahlerfolg hat auch viel damit zu tun, dass er sich zum Sprachrohr jenes Teils der Bevölkerung gemacht hat, der den Preis für die Globalisierung zu zahlen hatte: Die weiße Arbeiterschaft aus dem Rust Belt, deren Region entindustrialisiert wurde, weil die USA die meisten Konsumgüter nun billiger aus China kaufen konnte. Hillary Clinton nannte diese Schicht abwertend die "deplorables", die Abgehängten. Keiner verkörpert diese Abgehängten mehr als Vizepräsident JD Vance, der in seinem Memoir "Hillbilly Elegy" von der Wirklichkeit zwischen Kentucky und Ohio anschaulich erzählt – selbst Sohn einer drogenabhängigen Mutter. In der aktuellen Folge nehmen sich Nina Pauer und Ijoma Mangold das Buch von 2016 noch einmal vor und stellen fest: Nach der Lektüre versteht man manches an der Trump-Politik besser. Sie erreichen das Team unter gegenwart@zeit.de . SHOWNOTES JD Vance: Hillbilly-Elegie. Die Geschichte meiner Familie und einer Gesellschaft in der Krise. Ullstein, 2017. Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwar t , auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hie r . [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER . [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen . Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT . Hier geht's zum Angebot .
Deutschland muss endlich wieder wehrfähig werden! So schallt es seit Wochen durch Politik und Öffentlichkeit. Milliarden sollen in die Bundeswehr fließen, aber Geld allein reicht nicht. Deutschland, heißt es, braucht auch Soldaten, die bereit sind, im Zweifelsfall sogar ihr Leben zu opfern für ihr Land. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht wird gefordert. Aber wer wäre überhaupt bereit, zu kämpfen? Müssen wir uns tatsächlich vom Pazifismus verabschieden und gedanklich wieder an den Krieg gewöhnen? Und wenn ja: Wie kann sowas überhaupt gehen, ein Shift in unseren Köpfen, wo wir doch tief geprägt sind von den Jahrzehnten des Friedens? Wir haben schließlich lange in postheroischen Zeiten gelebt, in denen soldatisches Heldentum eindeutig einer dunklen Vergangenheit angehörte. Über diese Fragen sprechen und streiten sich in der aktuellen Folge des Feuilleton-Podcasts Die sogenannte Gegenwart diesmal alle drei Hosts: Nina Pauer, Lars Weisbrod und Ijoma Mangold. Sie erreichen das Team unter gegenwart@zeit.de . Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwar t , auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hie r . [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER . [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen . Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT . Hier geht's zum Angebot .
Der graue deutsche Februar neigt sich dem Ende zu. Zeit, für die urbane Mittelschicht zurück aus dem Überwinterungsurlaub in Thailand zu kommen, sich aufs Lastenrad zu schwingen – und einmal mehr unsere allerliebste Urlaubsserie zu schauen: "The White Lotus"! Diesmal geht die Reise der Reichen und Schönen auf eine thailändische Insel, auf die das kleine Boot zu tuckert und damit die jetzt schon traditionsreiche Eröffnungssequenz beginnt, die am Anfang jeder Staffel steht: Die Hotel-Mitarbeiter winken gemeinsam am Strand ihren Gästen zu und haben sich dafür ihr bestes Lächeln ins Gesicht geschraubt. Eine Traumkulisse, bei der aber mittlerweile alle wissen: Am Ende ist einer tot. Bloß wer? Und warum? Mit “The White Lotus” hat der Serienmacher Mike White eine einzigartige fortlaufende amerikanische Gesellschaftssatire und Gegenwartsdiagnostik geschaffen, die gerade deswegen so gut funktioniert, weil die Oberschichts-Westler hier nicht in ihren heimischen Edelstahlküchen oder plüschigen Landhäusern über Midlife-Crisis, Sex und ihr scheiterndes Leben nachgrübeln. Sondern in der schwülen, fiebrigen, verführerischen wie gefährlichen Hitze von Thailand mit Privatstrand, Yoga Sessions und leckeren Papaya-Würfeln vom Frühstücksbuffet. In der aktuellen Folge des Feuilleton-Podcasts “Die sogenannte Gegenwart” sprechen Nina Pauer und Lars Weisbrod über Thailand, die unbedingte Glückssuche im Urlaub und stellen sich dabei die ganz großen Fragen: Wie anstrengend kann ein Proteinshake-Mixer-Geräusch im Luxus-Resort sein? Was war noch gleich ein "power bottom"? Und dokumentiert Mike White am Ende mit seiner Serie womöglich nicht weniger als das Ende der westlich-liberalen Weltordnung? Das Thema beginnt ab 16:37. SHOWNOTES "The White Lotus": Das sind ja wir über die Serie "The White Lotus": Das sind die Urlauber aus der neuen "White Lotus"-Staffel “Power Bottom” von Evan Tepest Branko Milanović: " Der Thailand-Urlaub wird wohl unbezahlbar für deutsche Arbeiter" Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwar t , auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hie r . [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER . [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen . Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT . <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudal
Demografisch ist die Sache eindeutig: Eine immer größere Masse älterer Menschen steht einer immer kleineren Gruppe Jüngerer gegenüber. Wir kriegen zu wenig Kinder, unsere Gesellschaft ist eine alternde. Aber was heißt das eigentlich? Für den Einzelnen, der älter wird, aber auch für unser Bild von alten Menschen? Denn statt alter Omas im Sessel, die stricken, und pflegebedürftiger Opas sehen wir ja vor allem viele agile Menschen, die fitter sind als die gestressten Jüngeren in der Rushhour des Lebens. Bräuchte es für die Lebensphase all dieser Boomer, die auf E-Bikes herumfahren und als Kohorte einen starken gesellschaftlichen Einfluss haben, nicht längst eine andere Bezeichnung als „Alter“? Nina Pauer und Lars Weisbrod haben für die aktuelle Folge des Feuilleton-Podcasts „Die sogenannte Gegenwart“ einen aktuellen autobiografischen Bestseller der über 80-jährigen Autorin Elke Heidenreich gelesen sowie sich einem Klassiker zum Thema, dem "Methusalem-Komplott“ von Frank Schirrmacher, gewidmet, der die Vergreisung der Gesellschaft schon vor 20 Jahren als Problem sah. Shownotes: Elke Heidenreich: "Altern", Hanser Berlin 2024. Frank Schirrmacher: "Der Methusalem-Komplott", Karl Blessing Verlag, 2004. Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach, Klaus Peter Strohmeier: "Kinder – Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft", Kiepenheuer und Witsch, 2025. Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwar t , auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hie r . [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER . [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen . Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT . Hier geht's zum Angebot .
Die Welt besteht aus "stuff", aus Dingen. Weihnachten liegt hinter uns, ein traditionelles Datum, an dem sehr viele Dinge ihre Besitzer wechseln. Oft sprechen wir dann mit einem kulturpessimistisch besorgten Zungenschlag über die Leere des Konsumismus: Materielles wird konsumiert. Aber die Dinge haben auch eine andere Seite: eine spirituelle, auratische, durch die wir unsere eigene Identität erschaffen. Das haben wir bei der Aufräumkönigin Marie Kondo gesehen, die dazu anregte, sich bei jeder Socke für die gemeinsame Zeit zu bedanken, bevor sie im Müll landet. Vom "Trost der Dinge" spricht auch der englische Anthropologe David Miller und nicht zuletzt feiert "Bares für Rares", die Kultshow des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, allwöchentlich ein Fest der Dingwelt und des Analogen, bei dem dem Trödel Ehre erwiesen wird. In der neuen Folge des ZEIT-Feuilletonpodcasts "Die sogenannte Gegenwart" diskutieren Nina Pauer und Ijoma Mangold darüber, ob unsere Abhängigkeit von Besitz wirklich so verachtenswert ist, wie die Konsumkritik es immer behauptet – und was das Ganze mit dem Ding aller Dinge, dem Smartphone in unseren Taschen, zu tun hat. Das Hauptthema beginnt bei 26:02. Shownotes: "Bares für Rares", ZDF Frank Trentmann: "Herrschaft der Dinge. Geschichte des Konsums seit dem 15. Jahrhundert bis heute", DVA (2017) David Miller: "Der Trost der Dinge: Fünfzehn Porträts aus dem London von heute", Suhrkamp (2010) Das Team erreichen Sie unter gegenwart@zeit.de . Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwar t , auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hie r . [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER . [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen . Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT . Hier geht's zum Angebot .
Tilda wäre nach dem Abitur gern nach Berlin gezogen, so wie ihre Freunde, aber sie lebt noch zu Hause in der Provinz. Dort muss sie sich um ihre kleine Schwester kümmern und ihre unberechenbare Alkoholiker-Mutter. Manchmal kann Tilda nicht mehr, dann läuft sie in den Wald und schreit laut. Plötzlich aber taucht der attraktive und erfolgreiche Viktor in ihrem Kleinstadtleben auf … Das ist die Ausgangslage im Roman "22 Bahnen", mit dem die Schriftstellerin Caroline Wahl 2023 einen großen Überraschungserfolg feierte. Dieses Jahr erschien die Fortsetzung, "Windstärke 17", auch das Buch stand wieder in den Bestsellerlisten ganz oben. Warum treffen ausgerechnet Caroline Wahls Romane den Nerv der Gegenwart? Im Feuilleton-Podcast sprechen (und streiten) Nina Pauer und Lars Weisbrod über ein Literaturphänomen, das viele Fragen aufwirft: Sind "22 Bahnen" und "Windstärke 17" bloß Unterhaltungsliteratur? Stehen die beiden Werke für einen neuen Zeitgeist? Hier werden jedenfalls echte Gefühle erlebt und durchlitten – und sie werden nicht mehr in den politisierten Therapiesprech verpackt, der bisher so angesagt war. Ist das endlich ein Schritt nach vorn, in eine posttherapeutische Gesellschaft? Oder ist es ein Schritt zurück in die gute alte Zeit der Nullerjahre-Gefühligkeit, die nur wiederbelebt werden soll? Darum geht es diesmal in der neuen Folge von "Die sogenannte Gegenwart". Das Thema beginnt ungefähr bei Minute 19:26. Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwar t , auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hie r . [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER . [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen . Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT . Hier geht's zum Angebot .
Hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen – wir alle kennen die Formeln, Figuren und Bilder aus den alten Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, vom glitschigen Froschkönig über den bösen Wolf bis zum höhnischen Rumpelstilzchen. Ob Furcht, Faszination oder ein warmes Gefühl der Gemütlichkeit beim Vorgelesenkriegen – aus unseren Kindheitserinnerungen lassen sich Märchen nicht wegdenken. Doch sind sie auch heute noch eine Selbstverständlichkeit? Nicht umsonst singt die Kinderband Deine Freunde davon, wie brutal und unzeitgemäß die alten Geschichten von bösen Stiefmüttern und hübschen Prinzessinnen aus heutiger Sicht wirken. Zumal längst an die Gegenwart angepasste Märchen erscheinen, in denen Könige nicht nur stark sind, sondern auch einmal wickeln (Care-Arbeit!) und weinen (Gefühle zeigen!). Sind diese Geschichten besser als die alten? Gehören die Brüder Grimm gecancelt? Oder braucht man sie wie nie zuvor? Und was haben die neuen und die alten Versionen der Märchen überhaupt noch miteinander zu tun? Diesen Fragen widmen sich Nina Pauer und Ijoma Mangold anhand des Beispiels von Schneewittchen in der neuen Episode des Feuilleton-Podcasts Die sogenannte Gegenwart . Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwar t , auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hie r . [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER . [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen . Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT . Hier geht's zum Angebot .