
German climate activist
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Follow Luisa Neubauer— it's freeKrieg im Iran, Öl- und Gas Krise in Deutschland! Grünen-Aktivistin Luisa Neubauer und CDU-Unternehmer Philipp Schröder rechnen ab. Deutschland redet wieder über Öl und Gas, als wäre fossile Abhängigkeit ein Zukunftsmodell. Über diesen Irrsinn sprechen wir in dieser Highlight-Folge von NEW ENERGY TALKS mit Luisa Neubauer und Philipp Schröder. Eine grüne Klimaaktivistin. Ein CDU-Unternehmer und CEO. Zwei Perspektiven, die nicht immer deckungsgleich sind und gerade deshalb so spannend. Denn mitten in einer Zeit, in der fossile Narrative wieder salonfähig gemacht werden, Gesetzestexte weichgespült wirken und geopolitische Krisen sofort neue Preis-Schocks auslösen, steht eine entscheidende Frage im Raum: Wiederholt Deutschland gerade denselben energiepolitischen Fehler wie 2013? Luisa Neubauer spricht von einem beklemmenden Timeloop. Von einer Branche, die stellenweise wirke, als hätte sie ein Stockholm-Syndrom entwickelt: zu leise, zu vorsichtig, zu angepasst. Philipp Schröder sagt klar: Man muss nicht Klimaaktivist sein, um zu erkennen, dass es absurd ist, an Öl und Gas festzuhalten, obwohl Erneuerbare günstiger, wettbewerbsfähiger und sicherer sind. Es geht um die eigentliche Frage hinter allen Schlagzeilen: Warum hält Deutschland noch immer an einem fossil getränkten Denken fest, obwohl die bessere Alternative längst da ist? In dieser Folge hörst du: ➜ warum Luisa von einem „Stockholm-Syndrom“ der Branche spricht ➜ weshalb Unternehmer jetzt politisch lauter werden müssen ➜ wie Polarisierung die Energiewende blockiert ➜ warum fossile Energien weder Sicherheit noch Stabilität liefern ➜ und welche historische Chance Europa gerade zu verspielen droht Eine Folge über Energie, Macht, Mut – und die Frage, ob Deutschland endlich erwachsen wird in der Energiepolitik.
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Die Antarktis ist der südlichste Kontinent der Erde und fast vollständig von dickem Eis bedeckt. Die Natur hier ist in Teilen noch völlig unberührt. Damit das auch so bleibt, ist die Antarktis international geschützt. Der Kontinent wurde in den 1990er-Jahren zum Naturreservat erklärt, was sowohl militärische Aktivitäten als auch den Abbau von Rohstoffen verbietet. Auch die Fischerei ist stark reguliert. Was bedeutet dieser umfassende Schutz für das Ökosystem in der Antarktis? Darüber spricht Publizistin Carolin Emcke im Podcast mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer, die sich zum Zeitpunkt der Aufnahme auf einem Forschungsschiff in der Antarktis befand. Luisa Neubauer, geboren 1996 in Hamburg, ist eine der einflussreichsten Stimmen in der deutschen Klimabewegung. Zudem ist sie Podcasterin, Geografie-Studentin und außerdem Autorin mehrerer Bücher. Zuletzt ist „Was wäre, wenn wir mutig sind“ erschienen, worin sie Machtkämpfe hinter der Klimakrise analysiert. „Ich komme in einer anderen Welt an.“ Im Podcast mit Carolin Emcke schildert Neubauer die strengen Regeln und Genehmigungsverfahren, die sie und die Crew des Forschungsschiffes einhalten müssen, um sich überhaupt in dieser geschützten Welt aufhalten zu dürfen. Ein Vorgehen, das essenziell für den Erhalt des Kontinents ist und gleichzeitig auch daran erinnere, wie wenige Regeln es andernorts im Umgang mit der Natur gibt. „Hier als Menschen einfach nur zu gucken, ohne kaputtzumachen, ohne einzugreifen, ohne umzuändern, was hier eigentlich ökologisch selbständig funktionieren soll – das sind wir in keiner Weise gewohnt.“ Die Klimaaktivistin erzählt im Gespräch auch von der Faszination und Demut, die sie angesichts der gewaltigen Natur spürt, sowie der Erkenntnis, wie wenig wir eigentlich über die Antarktis wissen. „Ich glaube, ich habe noch nie im Leben einen Moment erlebt, bei dem ich so sehr das Gefühl hatte: Ich komme in einer anderen Welt an.“ Carolin Emcke und Luisa Neubauer sprechen auch über das „Globale Klassenzimmer“, eine Aktion von „Mission Antarctica“, an der sich die Klimaaktivistin beteiligt. In digitalen Schulstunden, für die sich deutsche Schulen vorab bewerben konnten, spricht Neubauer zu mehreren Tausend Schülern über das Ökosystem der Antarktis. „Das waren solche Bereicherungen, ein solches Glück, kurz die Welt einzuladen.“ Ziel der Aktion ist es, das Verständnis für die Bedeutung des Kontinents zu fördern. Was Luisa Neubauer darüber hinaus noch im Podcast erzählt und wie man sich verhält, wenn man auf eine Pinguin-Kolonie trifft, hören Sie mit SZ Plus auf sz.de, in der SZ-Nachrichtenapp und auf Spotify. Empfehlung von Luisa Neubauer Statt eines Buchs, eines Films oder eines Theaterstücks zu empfehlen, rät Luisa Neubauer, die Natur bewusst wahrzunehmen, das Handy wegzulegen und den Vögeln zuzuhören. „Was ich zuletzt gesehen und gehört habe, was mich beglückt und begeistert hat, war ein ganz einsamer Vogel“, sagt die Aktivistin. Und sie rät, dass sich die Geräusche der Natur am besten genießen lassen, wenn man die Augen schließt. Moderation, Redaktion: Carolin Emcke Redaktionelle Betreuung: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Bildrechte Cover: Marin Le Roux / PolaRYSE / Team Malizia/Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter podcast@sz.de – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.
Luisa Neubauer, das bekannteste deutsche Gesicht der Bewegung, fürchtet in jedem Interview, danach gefragt zu werden, was ihre Eltern von all dem halten. Denn Neubauer weiß nicht, ob sie aussprechen kann, dass ihr Vater drei Jahre zuvor an Krebs gestorben ist, ohne in Tränen auszubrechen. „Und das hat natürlich überhaupt nicht gepasst“, erinnert sich Neubauer. „Wir wollen das Klima retten, ich kann da jetzt nicht losheulen, weil mein Vater tot ist.“ Im Podcast erzählt Neubauer, warum sie sich Jahre später entschied, den Tod ihres Vaters in einem Buch zum Thema zu machen, und warum das ihre bisher schwerste Entscheidung war. Mit Fridays for Future hat Neubauer zusammen mit anderen eine Bewegung für den Klimaschutz aufgebaut, die größer war als alles bisher. Fridays brachte in der Spitze mehr als eine Million Menschen auf die Straße. Doch dann kam die Pandemie und dann der 7. Oktober und der darauf folgende Krieg in Gaza. Und wenn seitdem über FFF gesprochen wird, dann häufig über Antisemitismusvorwürfe gegen Gründerin Greta Thunberg und die Positionierung des deutschen Ablegers. Im Podcast spricht Neubauer auch darüber, wie sehr sie die Debatte um die Haltung von Fridays for Future nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 an ihre persönlichen Grenzen gebracht hat: „Es war ein Horror. Ich habe das erste und einzige Mal im meinem Leben eine Panikattacke gehabt in dieser Phase.“ Und sie erzählt, was sie sich damals von FFF-Gründerin Thunberg gewünscht hätte – und welche Fehler der deutsche Ableger aus ihrer Sicht in dieser Zeit gemacht hat. Fragen oder Anmerkungen gern an: meineschwersteentscheidung@funkemedien.de Mehr zu Luisa Neubauer: Instagram X (Twitter) TikTok Mehr zu Theresa Martus: X (Twitter) Autorinnenprofil Mehr zu Jochen Gaugele: LinkedIn X (Twitter) Hier geht es zu Spotify , Apple und auf die Seite der Berliner Morgenpost . Produktion: Simon Eichinger, Alexandra Schaller Copyright-Vermerk: Funke Foto Services Ein Podcast der FUNKE Mediengruppe.
Es ist 2019, die Klimabewegung Fridays for Future ist auf dem Höhepunkt ihres Einflusses und auf allen Kanälen. Luisa Neubauer, das bekannteste deutsche Gesicht der Fridays for Future-Bewegung, fürchtet in jedem Interview, danach gefragt zu werden, was ihre Eltern von all dem halten. Denn Neubauer weiß nicht, ob sie aussprechen kann, dass ihr Vater drei Jahre zuvor an Krebs gestorben ist, ohne in Tränen auszubrechen. „Und das hat natürlich überhaupt nicht gepasst“, erinnert sich Neubauer. „Wir wollen das Klima retten, ich kann da jetzt nicht losheulen, weil mein Vater tot ist.“ Im Podcast erzählt Neubauer, warum sie sich Jahre später entschied, den Tod ihres Vaters in einem Buch zum Thema zu machen, und warum das ihre bisher schwerste Entscheidung war. Mit Fridays for Future hat Neubauer zusammen mit anderen eine Bewegung für den Klimaschutz aufgebaut, die größer war als alles bisher. Fridays brachte in der Spitze mehr als eine Million Menschen auf die Straße. Doch dann kam die Pandemie und dann der 7. Oktober und der darauf folgende Krieg in Gaza. Und wenn seitdem über FFF gesprochen wird, dann häufig über Antisemitismusvorwürfe gegen Gründerin Greta Thunberg und die Positionierung des deutschen Ablegers. Im Podcast spricht Neubauer auch darüber, wie sehr sie die Debatte um die Haltung von Fridays for Future nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 an ihre persönlichen Grenzen gebracht hat: „Es war ein Horror. Ich habe das erste und einzige Mal im meinem Leben eine Panikattacke gehabt in dieser Phase.“ Und sie erzählt, was sie sich damals von FFF-Gründerin Thunberg gewünscht hätte – und welche Fehler der deutsche Ableger aus ihrer Sicht in dieser Zeit gemacht hat. meineschwersteentscheidung@funkemedien.de Mehr zu Luisa Neubauer: Instagram X (Twitter) TikTok Mehr zu Theresa Martus: X (Twitter) Autorinnenprofil Mehr zu Jochen Gaugele: LinkedIn X (Twitter) Hier geht es zu Spotify , Apple und auf die Seite der Berliner Morgenpost . Produktion: Alexandra Schaller Copyright-Vermerk: Funke Foto Services Ein Podcast der FUNKE Mediengruppe.
In der 48. Folge von ÜdE spricht Konstantin Sacher mit Luisa Neubauer. Sie ist Klimaaktivistin und erfolgreiche Buchautorin. Im Gespräch geht es um ihren Glauben, den Umgang mit der Endlichkeit, warum auch junge Menschen an den Tod denken, und die Frage, wie wir Mut für die Zukunft haben können, wenn doch klar ist, dass die Zukunft nicht allzu rosig sein wird. Luisa Neubauer erzählt auch ganz persönlich davon, wie sie mit dem Verlust ihres Vaters umgegangen ist und wie sie heute noch mit ihm im Kontakt ist. Schaut euch das Gespräch als Video an: https://www.youtube.com/@ChrismonMagazin Das Gespräch wurde am 29. September 2025 aufgenommen. Folgen Sie Luisa Neubauer auf Instagram: https://www.instagram.com/luisaneubauer/ Hier finden Sie sein neues Buch: https://www.rowohlt.de/buch/luisa-neubauer-was-waere-wenn-wir-mutig-sind-9783499014963?srsltid=AfmBOopZb9pI8_U5M9DKegC0Szyuhp7YvmBZje6BSoA8pOEe2IMF6ovl Folgen Sie Konstantin Sacher auf Instagram: https://www.instagram.com/konstantinsacher/ Hier finden Sie die Bücher von Konstantin Sacher zum Thema Tod und Sterben: - Konstantin Sacher: Leben mit dem Tod. Gütersloher Verlagshaus 2022 - Konstantin Sacher: Zwischen Todesangst und Lebensmut. Mohr Siebeck 2023 Folgen Sie auch Julia Schnizlein auf Instagram: https://www.instagram.com/juliandthechurch/ Folgen Sie chrismon auf Instagram: https://www.instagram.com/chrismon_de/ Wollen Sie einen Gast vorschlagen? Wollen Sie uns etwas sagen? Schreiben Sie an podcast@chrismon.de
"Du bist schuld am Bundeskanzler Friedrich Merz." Mit dieser These überrascht Sarah Bosetti in der ersten Podcastfolge nach der Sommerpause ihre Gästin Luisa Neubauer, Klimaschutzaktivistin und Gesicht der "Fridays for Future"- Bewegung in Deutschland. Auch wenn Luisa Sarahs These nicht ganz mitgeht, outet sie sich zumindest in einigen Punkten als echte Merz-Bewunderin. So freut sie sich etwa darüber, dass der Kanzler in der aktuellen Debatte um Reformen des Sozialstaats vom "Leben über die Verhältnisse" berichtet. "Da kann er ja aus seinem Privatleben viel erzählen", meint Luisa. Überhaupt sind Luisa und Sarah der Meinung, dass Reiche endlich mal besser vor Diskriminierung geschützt werden müssen. Ansonsten überdeckt die Debatte über Bürgergeldempfänger für Luisa aber vor allem, wie gefährlich die wachsende Ungleichheit in Deutschland ist. Stimmen Realität und Wahrnehmung im politischen Diskurs überhaupt noch überein? Und wie sähe es aus, wenn die Union wirklich Politik für die Mehrheit machen würde? Sarah und Luisa würden sich auf jeden Fall wieder mehr Aufmerksamkeit für den Klimaschutz wünschen. Luisa fürchtet, dass sich der von der Koalition ausgerufenen "Herbst der Reformen" als "Herbst der Klimazerstörung" entpuppt. Und so manche Klimaschutzaussagen einiger Kabinettsmitglieder erträgt sie nur noch mit Galgenhumor. Im privaten Teil outet sich Luisa als passionierte Pfannkuchenbäckerin und Sarah verrät, wem sie gerne ein hohes politische Amt anvertrauen würde. Ob da der Name Friedrich Merz nochmal fällt? 00:00:00 Intro und Begrüßung 00:01:25 Heute zu Gast: Klimaschutzaktivistin und Publizistin Luisa Neubauer 00:03:40 "Sag doch mal was Nettes über…": Friedrich Merz. Denn schließlich ist Luisa Neubauer "schuld" daran, dass Merz Kanzler wurde. 00:09:45 Warum die CDU-Ansage, "Politik für die Mehrheit" zu machen, Quatsch ist 00:14:45 Politische Diskussionen über gefühlte Fakten 00:25:10 "Neues vom Weltuntergang": Wenn Fleischkonsum nix mit Klimakrise zu tun hat 00:32:25 "Eine letzte Frage": Warum Luisa mal Pfannkuchenbäckerin wird und wen Sarah gern in der Politik sehen würde. Ihr habt Feedback oder eine letzte Frage an unsere nächste Gästin Jagoda Marinic, dann schreibt uns an bosettiswoche@ndr.de Unseren Podcast-Tipp "Too many tabs" findet ihr hier: https://1.ard.de/too_many_tabs Die von Sarah erwähnte Folge von "Bosetti Late Night" findet ihr hier: https://www.3sat.de/kabarett/bosetti-late-night/bosetti-late-night-folge-13-bln-102.html Mehr extra 3 auf allen Kanälen: Website: https://www.x3.de Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 (00:00:00) Intro
Wir tauchen auf aus den Tiefen einer kurzen Sommerpause mit Luisa Neubauer, die ich zwar in allen Medien, auf Bühnen, in Foren und Talkshows hundertmal gesehen habe, humorvoll, konfliktbereit, professionell, bei der ich aber überhaupt nicht einschätzen kann, welche Rolle Essen, Kochen und Backen in ihrem Leben spielen. So viel sei an dieser Stelle verraten: ich habe mich sehr über ihre großen und kleinen Geschichten gefreut, war sehr überrascht und ich wette, es wird Euch nicht anders ergehen. Luisa kam 1996 zur Welt, in Hamburg. 3 ältere Geschwister gibt es, die Eltern arbeiteten in einem Altersheim, Luisas Vater verstarb vor einigen Jahren. Schon früh interessierte sich seine Tochter für Entwicklungshilfe, Politik, Ökologie und Klimaschutz und stand als Aktivistin in Deutschland an der Spitze von Fridays for Future. Aktuell erschien von Luisa Neubauer das Buch „Was wäre, wenn wir mutig sind?“, ihre Großmutter spielt darin eine Rolle, in unserem Gespräch jetzt aber auch. So reden wir über selbstgemachte Eiswaffeln und Apfelstrudel, Honigwaffeln und Reformhäuser, eine Lakritz-Lobby, Zimtröllchen (mit genauer Anleitung) und vieles mehr, das dazu führen sollte, Luisa Neubauer endlich eine eigene Backshow zu geben. Ohne Quatsch. Hört selbst. WERBUNG Toast Hawaii wird unterstützt von dmBio, die Bio-Lebensmittelmarke von dm-drogerie markt. Ganz nach dem Motto „Natürlich lecker erleben“ bietet dmBio mit mehr als 550 Produkten eine vielfältige Auswahl – von leckeren Snacks für zwischendurch bis hin zu original italienischen Tomatensaucen. Haben auch Sie eine dmBio-Geschichte, die im Podcast erzählt werden soll? Dann schreiben Sie uns gerne unter rustberlin@icloud.com ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
Warum spricht niemand mehr über das Klima? Über diese Frage diskutieren Markus Lanz und Richard David Precht mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer. „Wir sind einfach etwas krisenmüde“, sagt Neubauer angesichts der zahlreichen Kriege und Krisen. Richard David Precht meint, dass sich „der Zeitgeist in mehrerlei Hinsicht verändert hat“. Der Rechtspopulismus boomt und das kleine Zeitfenster für mehr Klimaschutz hat sich schon wieder geschlossen. Markus Lanz macht deutlich, dass in Zeiten der Wirtschaftskrise auch weniger Geld für Klimaschutz da ist. Dem widerspricht Luisa Neubauer, denn schon jetzt wirke sich der Klimawandel negativ auf die Wirtschaft aus. Außerdem berichtet Luisa Neubauer, wie sie mit starken Anfeindungen in den Sozialen Medien umgeht.
In dieser Folge sprechen wir mit Luisa Neubauer, einer der führenden Stimmen der Fridays-for-Future-Bewegung, über die Klimakrise, Changemaking und Transformation. Wir diskutieren, was Unternehmen und deren Talente von Bewegungen lernen können, um echte Transformation zu fördern. Wir sprechen über unsere Sorgen und Hoffnungen. Luisa erklärt, wie man Menschen langfristig mobilisiert, welche Hebel es für Veränderungen gibt und warum Aktivismus auch Brücken bauen muss. ✔ Die aktuelle Klimakrise: Wo stehen wir und wie können wir die größten Hebel aktivieren? ✔ Changemaking: Wie entstehen Bewegungen und wie bleibt das Engagement langfristig bestehen? ✔ Die Zukunft des Aktivismus: Wie muss sich unsere Strategie verändern, um noch effektiver zu sein? ✔ Lektionen für Unternehmen: Was können Unternehmen von Bewegungen lernen, um Transformation zu fördern? Gast: Luisa Neubauer Host: Anna Goldhofer 📖 Empfehlungen & mehr: Gegen die Ohnmacht - Luisa Neubauer : https://www.medimops.de/luisa-neubauer-gegen-die-ohnmacht-meine-grossmutter-die-politik-und-ich-taschenbuch-M03608501983.html Was wäre wenn wir mutig sind - Luisa Neubauer: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1069828500 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Halbmarathon als Krisenmanagement für Luisa Neubauer: „Christian Lindner pusht mich“ Luisa Neubauer: „Meine Großmutter ist radikaler als ich“ Luisa Neubauers Ansprüche an Friedrich Merz sind hoch, die Erwartung nicht Halbmarathon als Krisenmanagement für Luisa Neubauer: „Christian Lindner pusht mich“ Luisa Neubauer ist Studentin, Autorin und gehört weltweit zu den bekanntesten Klimaaktivistinnen – und das alles mit unter 30 Jahren. Wie sie es schafft, bei all dem nicht den Kopf zu verlieren? Laufen. Jedes Jahr hat Luisa einen festen Jahresvorsatz: In der Lage sein, einen Halbmarathon zu laufen. Dafür muss es kein offizieller sein, denn das Laufen ist für sie eine Art Krisenmanagement, um nicht durchzudrehen. Beispielsweise hilft es der Autorin auch bei Schreibblockaden. Vor kurzem steckte sie in einer so großen, dass sie in New York City einfach losjoggte und erst nach 26 Kilometern weiterschreiben konnte. Dabei hatte sie lustige Begegnungen. Ich habe einige Touristen gesehen. Wenn die so komische Selfies machen, dann sag ich: ‚Soll ich nicht ein Foto machen?‘ Und beim Wegjoggen habe ich nur gehört: ‚Ey, die sieht aus wie Luisa Neubauer!‘ Quelle: Luisa Neubauer übers Joggen in New York City Besonders morgens nutzt Luisa die Zeit beim Laufen, um sich gleichzeitig mit Podcasts oder neuen Alben auf den neusten Stand zu bringen. Ein Podcast hat die 28-Jährige besonders angetrieben. Früher habe ich auf den letzten fünf Kilometern noch mal ‚Der Podcast mit Christian Lindner‘ gehört, das hat mich richtig in Fahrt gebracht – dann zieh ich noch mal durch. Quelle: Luisa Neubauer darüber, wie Christian Lindner sie durchziehen lässt Luisa Neubauer über die Beziehung zur 92-jährigen Großmutter Luisa Neubauers Oma ist wie sie selbst Klimaaktivistin und trotzdem geraten die beiden regelmäßig in Diskussionen: Sie kann sich wahnsinnig empören. Alles von ‚das Weihnachtsprogramm beim Botanischen Garten, was nicht achtsam genug den Pflanzen gegenüber ist‘ bis zu ‚den Arbeitsbedingungen in Bangladesch‘. […] In gewisser Weise ist meine Oma auch radikaler als ich. Sie beschreibt die großen Chefs von fossilen Konzernen als Kriminelle. Sie glaubt, wir müssten viel rigoroser Gesetze umsetzen.“ Quelle: Luisa Neubauer über ihre Beziehung zu ihrer Großmutter Wenn Luisa Kristian von ihrer Oma erzählt, scheint es so, als hätte die 92-Jährige große Ansprüche an ihre Enkelin. Denn Luisa muss sich regelmäßig Kommentare über ihren „ schlabbrigen Schlabberlook “ anhören und auch die schulische Ausbildung bleibt nicht unkommentiert, so sagt Luisas Oma wohl zu ihr: „ Luisa, herzlichen Glückwunsch, du hast fünf Bücher geschrieben, aber immer noch keine Masterarbeit. “ Stabile Frau – findet auch Luisa Neubauer. 👇 Luisa Neubauers Ansprüche an Friedrich Merz sind hoch, die Erwartung nicht Wer mit Luisa über Klimaschutz spricht, der kommt nicht drumherum mit ihr über Politik zu sprechen und so kommt es, dass sie und Kristian Thees im Talk über Politik diskutieren. Neben der gelaufenen Bundestagswahl werfen die beiden auch einen Blick in die Zukunft. Die wird politisch unter anderem von Friedrich Merz gelenkt werden. Mein Anspruch an Friedrich Merz ist wahnsinnig hoch, denn er möchte Kanzler sein. Meine Erwartungen sind es nicht. Weil er in den letzten drei Jahren so viele Gelegenheiten hatte, uns davon zu überzeugen, dass er am Ende doch ein durchdachter und in sich nachhaltig überlegter Mensch
Deutschland wählt am 23. Februar einen neuen Bundestag. Bis dahin checken wir jede Woche im Podcast bei unserem Kollegen David Freudenthaler in Berlin ein und reden mit ihm über Aktuelles in der Politik – und er trifft jede Folge einen spannenden Gast. Diese Woche lässt David Freudenthaler noch einmal die deutsche Debatte der vergangenen Woche Revue passieren. . Eine gemeinsame Abstimmung von CDU und AfD im Deutschen Bundestag, bis dato ein Tabu in Deutschland, sorgt für Protest, Kritik und Diskussion. Unter den Menschen, die gegen diesen Rechtsruck auf die Straße gehen, befindet sich auch die Aktivistin und Autorin Luisa Neubauer. „Was in Österreich gerade passiert, beobachtet man in Deutschland sehr genau“, merkt sie im Gespräch mit David Freudenthaler an, „Antidemokraten kommen nicht ohne Demokraten an die Macht.“ Gast: Luisa Neubauer, Aktivistin und Autorin Host: Christine Mayrhofer, David Freudenthaler Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger Mehr zum Thema: >>> Luisa Neubauer: „Von allein wird erst mal überhaupt nichts besser“ >>> Keine Mehrheit mit AfD: Friedrich Merz erleidet Niederlage im Asylstreit >>> Hat sich Friedrich Merz mit seinen Asyl-Anträgen verzockt? >>> Zu Luisa Neubauers neuem Buch „Was wäre, wenn wir mutig sind?“